Bewegung in der Brandungszone

Die Nordsee GmbH lädt Interessierte am 23. August zur Thalasso-Strandgymnastik auf sechs ostfriesische Inseln und in zwei Küstenorte ein. „Mit unserer Aktion für die Gesundheit und das Wohlbefinden wollen wir möglichst viele Einheimische und Gäste erreichen“, sagt Carolin Wulke von Die Nordsee GmbH. Ziel sei es die Vorzüge von Bewegung und dem gesunden Klima herauszustellen.

Auf Wangerooge (am Strand, unterhalb des Erlebnisbads „Oase“), Norderney (Nordstrand, am Januskopf), Juist (roter Rettungsturm Nr. 2, Strandabgang Meerwasser-Erlebnisbad) und Borkum (Hauptbadestrand, an der DLRG-Station) sowie in Dornumersiel (Strand, am Nivea-Ball) und Schillig (Strand) können Besucher ab 11 Uhr ihrem Körper und Geist etwas Gutes tun. Auf Baltrum (Strandpodest neben der Strandkorbvermietung und dem DLRG-Container) und Langeoog (Sportstrand) geht es bereits um 10 Uhr los. Die Übungen eignen sich für Teilnehmer aller Altersklassen und finden unter der Leitung ausgebildeter Mitarbeiter der örtlichen Strandsport-Teams statt.

Bei der salzhaltigen Seeluft in der Brandungszone regt jeder Atemzug den Organismus besonders an. Das Reizklima an der Nordsee macht aus der Fitness im Freien ein Thalasso-Erlebnis. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort „thalassa“ ab, das übersetzt „Meer“ bedeutet. Weitere typische Elemente sind Meerwasser, -salz, Algen und Schlick.

Um möglichst viele Menschen an den Strand zu bekommen, startet Die Nordsee GmbH in den kommenden Tagen einen Aufruf unter ihren 72.000 Facebook-Fans. „Wir möchten alle herzlich einladen, sich mit uns und den Strandsport-Teams in der Brandungszone zu bewegen. Die Mitarbeiter der Nordsee GmbH sind natürlich auch mit dabei“, so die Geschäftsführerin.

Romantischer Strandurlaub in malerischen NordseeKarren

„Unsere Gäste sind durchweg begeistert“, lautet das Fazit der vier Marketingfachfrauen Marlene Heyken aus Dornumersiel, Ingrid Funke aus Dangast, Hilke Janssen-Pahlke und Carola Biel aus dem Wangerland während eines gemeinsamen Pressegesprächs auf dem Campingplatz in Schillig. Seit Juni sind die Campingplätze in Dornumersiel, Schillig und Dangast um einen Blickfang reicher. In strahlendem Blau und Weiß stehen sie in bester Lage mit Blick auf Salzwiesen, Wattenmeer und Strand – die NordseeKarren. Mit ihrem an historische Schäferwagen angelehnten Äußeren ziehen sie viele Blicke auf sich und bieten Gästen eine ausgefallene Übernachtungsmöglichkeit direkt an der Nordsee.

Die Geschichte der NordseeKarren beginnt im Jahr 2016. In Dornumersiel hatte man mit der Vermietung von Schäferwagen bereits positive Erfahrung gemacht, nachdem sich die Bedürfnisse von vielen Gästen im Laufe der Zeit geändert haben. Die Besucher möchten die Vorteile eines Campingplatzes nutzen, ohne mit dem eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil anreisen zu müssen. Um das Angebot in diesem Bereich weiter auszubauen, entstand in der Marketinggemeinschaft „Die NordseeKüste“ die Idee, ein gemeinsames Projekt zu initiieren. Durch ihre einheitliche Gestaltung und Benennung sind die NordseeKarren ein weiteres verbindendes Element der Küstenorte, das von der gemeinschaftlichen Vermarktung profitiert.

„Wie auch bei den Nordseeflitzern haben wir dieses Projekt zunächst mit einigen Orten gestartet. Wir wünschen uns natürlich, dass in den nächsten Jahren weitere Küstenorte folgen“, erläutert Pahlke-Janssen. Die Buchungszahlen jedenfalls sind bereits jetzt beachtlich und vielversprechend für die Zukunft: „Die Sommermonate sind sehr gut gebucht, wir bekommen auch jetzt noch täglich neue Anfragen,“ freut sich Heyken über die positive Resonanz.

Die aus Massivholz gefertigten Wagen haben eine hochwertige Innenausstattung, die sie zu komfortablen Unterkünften für einen romantischen Urlaub zu zweit machen. Auf 4,40 x 2,30 Metern Wohnfläche befinden sich jeweils ein bequemes Doppelbett, ein Kleiderschrank und ein Regal, eine kleine Küchenzeile mit Herd und Kühlschrank sowie ein Geschirr- und Vorratsschrank. Von der überdachten Terrasse eröffnet sich ein herrlicher Ausblick. Der ideale Ort für einen Traumurlaub am Strand.

Buchbar sind die insgesamt sechs NordseeKarren über die jeweiligen Webseiten der Orte noch bis September/Oktober.

Die Künstlerinnen Annette Mewes-Thoms und Heidrun Pfalzgraf stellen während der Dornumer Kunsttage ihre Werke aus

Die Arbeiten der Künstlerinnen Annette Mewes-Thoms und Heidrun Pfalzgraf könnten gegensätzlicher nicht sein! Bestimmen bei ersterer ineinander verwobene Linien die künstlerische Arbeit, würfelt Pfalzgraf in ihren Malereien Formen und Farben kaleidoskopartig zusammen. Die beiden Malerinnen sind zwei von insgesamt 17 Künstlerinnen und Künstler, die während der 25.Kunstage im Wasserschloss Dornum ihre Werke ausstellen.

Annette Mewes-Thoms lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 1989 lässt sie sich regelmäßig an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel im Zeichnen und in der Maltechnik ausbilden. „ Viele Jahre habe ich versucht, das Wesen des Wassers bildlich darzustellen, ohne es abzubilden. Dabei reduzierte ich mich immer mehr auf die Linie, denn sie fließt und bedeutet Bewegung und Energie“, erläutert die 1952 in Brunsbüttel geborene Künstlerin ihre Arbeit. Mit Stift, Pinsel oder Kamera schichtet und verdichtet sie Linien in mehreren Ebenen. Es entstehen bewegte Strukturen bis hin zu visuellen Sensationen. „Meine Arbeiten entstehen nach einem Konzept. Ich plane sie nicht vor, sondern beginne mit einer intuitiv gesetzten Linie – dann nimmt das Bild seinen Lauf. Jeder Bildprozess ist ein spannendes Spiel, einem Abenteuer gleich, dessen Ausgang nicht absehbar ist“, so Mewes-Thoms und überlässt dem Betrachter die Interpretation ihrer Bilder.

Ganz anders ist Heidrun Pfalzgrafs Herangehensweise: „Wenn ich ein Bild male entsteht es ohne gegenständliche oder thematische Vorgaben, sondern frei und abstrakt: allein die Malerei ist der Gegenstand und das Konzept. Ich lege Formen und Farben nebeneinander und weiß lange nicht wie sich das Bild entwickelt, noch wie es aussehen soll“, erklärt die in Celle lebende und arbeitende Künstlerin. Ihre Bilde sprühen vor Farbintensität. Sie changieren stets zwischen Gegenständlichkeit und freier Form. Kaleidoskopartig wandern die mit Pinsel und Pipette ausformulierten malerischen Strukturen über die Leinwand. Häufig entstehen Netzstrukturen, freie Formen, die sich überlappen und überlagern. Acrylschicht um Acrylschicht verleiht ihren Werken eine nahezu plastische Oberfläche.

Beide Künstlerinnen kann man während der Vernissage der Kunsttage, am 24.06.17 ab 15 Uhr im Wasserschloss Dornum auch persönlich kennenlernen. Geöffnet ist die Kunstaustellung vom 25.06. – 17.07.17 täglich von 11 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen über alle Künstler und das Programm auf www.arte-schloss-dornum.de

Die Künstler:
• Martine Berkenbosch – Videokunst
• Jan Bodde – Malerei
• Bernard Divendal – Wandobjekte aus dünnem Holz
• Rosa Jaisli – Skulpturen aus Alabasterstein und Papierarbeiten
• Monika Kühling – Installationen
• Annette Mewes-Thoms – Zeichnung
• Hildegard Peters – Ölmalerei und Grafik
• Linda Peters – Lithografien, Druckgrafiken
• Heidrun Pfalzgraf – Malerei und Zeichnungen
• Sari Piek – Malerei
• Michael Francis Podulke – Malerei
• Yvonne Salzmann – Photografie
• Hans Jürgen Thoms – Malerei
• Thomas Tigges – Malerei
• Claus Wettermann – Holzobjekte
• Svenja Wetzenstein – Malerei
• Tobias Wiethoff – Videoarbeiten

Tourismuspreis „Ostfriesland barrierefrei“

Um die Entwicklung barrierefreier Angebote in Ostfriesland zu fördern, schreibt die Ostfriesland Tourismus GmbH erstmals einen Tourismuspreis aus. Bis zum 15. Juni 2017 können sich touristische Akteure aus den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie den kreisfreien Städten Emden und Wilhelmshaven mit ihren geplanten, noch nicht umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung des barrierefreien Tourismus bewerben.

Ob Anschaffung eines Wattmobils, Umsetzung einer barrierefreien Veranstaltung oder Verbesserung der Barrierefreiheit von Informations- und Kommunikationstechnologien: Den Projektideen sind keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist lediglich, dass das Projekt einen Bezug zum barrierefreien Tourismus auf der ostfriesischen Halbinsel hat.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury mit Experten aus Tourismus, Barrierefreiheit und Wirtschaft: Karin Hahn (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Dr. Carmen Hildebrandt (Sprecherin der AG „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“), Christian Mayer (TourismusMarketing Niedersachsen), Johann Kreiter (Berater und Referent zum barrierefreien Tourismus) und Kai Pagenkopf (NeumannConsult).

Die Preisträger erhalten für die Umsetzung der Projektideen ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro (1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 2.000 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro). Im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung am 5. September 2017 werden diese öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet.

Bewerbungen können bis zum 15. Juni 2017 an die Ostfriesland Tourismus GmbH gesendet werden.

Ausführliche Informationen zum Tourismuspreis gibt es unter www.ostfriesland.de/tourismuspreis.

Kunsttage Dornum. Jetzt bewerben.

Der Kunst- und Kulturverein Dornum e. V. ist in der Vorbereitung der 25. Dornumer Kunsttage, die vom 24.06. – 15.07.17 im Wasserschloss Dornum stattfinden.

Bis zum 31. März können sich nationale und internationale Künstler (ausschließlich Bildende Kunst) in den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei, Video u. Lichtkunst über die Homepage des Vereins www.arte-schloss-dornum.de noch bewerben. Ziel der Veranstalter ist, neben einer großen Bandbreite, insbesondere ein aktuelles Bild der Gegenwartskunst widerzuspiegeln.

Die Kunsttage Dornum gehören als alljährliche Veranstaltung zu den herausragenden Kulturereignissen in Ostfriesland. In den letzten Jahren verzeichnete das Kulturevent einen zunehmenden Besucherstrom, mit zuletzt ca. 5.000 Interessierten. Gerahmt sind die Kunsttage traditionell durch eine Vernissage und eine Finissage mit der Verleihung des Dornumer Kunstpreises.

Und so beeindruckend die Kunstausstellung ist, so außergewöhnlich ist auch der Ausstellungsort: Das barocke Wasserschloss in Dornum mit seinem aufwendig restaurierten Rittersaal und den lichtdurchfluteten Räumen im ersten Stock.

Tourismus bedeutender Parameter für die Wirtschaftskraft in der Region

Mit einem jährlichen Bruttoumsatz von 3 Milliarden € und rund 23 Millionen Übernachtungsgästen im Jahr, ist der Tourismus ein bedeutender Parameter für die Wirtschaft in Ostfriesland. Viele Tourismusakteure aus Hotellerie, Gastronomie, dem Transportwesen sowie zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen tragen seit Jahren dazu bei, dass der Tourismus zur stärksten Wirtschaftskraft in der Region gewachsen ist. Gäste, die nach Ostfriesland reisen, haben den Trend zum Deutschlandurlaub nicht erst in diesem Jahr entdeckt, dafür spricht die Stammgastquote von über 60 %. Blickt man auf den bisherigen Saisonverlauf zurück, sind die Übernachtungszahlen jetzt schon sehr erfreulich. Eine Steigung der Übernachtungszahlen zum Vorjahr kann jetzt schon vorsichtig prognostiziert werden.

An diesem und kommenden Wochenende starten Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in die Herbstferien, die Touristiker auf der ostfriesischen Halbinsel melden eine große Zufriedenheit bei der Auslastung. „Am Spiekerooger Strand fühlt es sich immer noch absolut sommerlich an“, erzählt Patrick Kösters von der Nordseebad Spiekeroog GmbH. „Wir hatten in den letzten Monaten eine super Auslastung und das schöne Wetter bringt jetzt noch mal eine deutliche Verlängerung der „Sommerzeit“ mit sich“, so Kösters weiter. Auf der Nachbarinsel freut sich Rieka Beewen von der Kurverwaltung Wangerooge ebenfalls über eine gute Saison: „Die Sommersaison und auch der September waren bei uns sehr gut gebucht, der schöne Spätsommer hat da sehr gut getan! Auch zu den Herbstferien ist die Auslastung schon recht gut, einige freie Kapazitäten können wir den Gästen aber noch anbieten“. Das kann auch Maike Theesfeld von der Stadt Jever und Hilke Janssen-Pahlke von der Wangerland Touristik GmbH bestätigen. Der Verkehrsverein Ems-Dollart e. V. ist mit der laufenden Saison ebenfalls sehr zufrieden. „Die Gemeinden Ditzum und Jemgum waren im Sommer schon sehr gut besucht, jetzt freuen wir uns außerdem über einen buchungsstarken September und Oktober“, berichtet Luipold Handwerker. Neele Zirr von der Tourismus GmbH Gemeinde Dornum geht nach einem starken Sommer auch von einer starken Nebensaison aus: „Es wird wieder mit vielen spontanen Buchungen gerechnet und bisher sind auch schon viele Unterkünfte für die komplette Ferienzeit ausgebucht.“ Das gute Wetter lockte auch in Neuharlingersiel viele Spontanreisende und Kurzurlauber an die Nordsee. „In den Sommerferien waren so gut wie keine Quartiere mehr zu bekommen. Durch das schöne Wetter war auch der September bei uns sehr gut besucht“, erzählt Hans-Georg Janssen vom Kurverein Neuharlingersiel e.V. „In den Herbstferien ist insbesondere das verlängerte Wochenende vom 01.10.-03.10.2016 stark nachgefragt“, so Janssen weiter. Alle Gäste, die ebenfalls das gute Wetter kurzfristig für einen Ostfrieslandurlaub nutzen möchten, können sich auf www.ostfriesland.de oder direkt bei den örtlichen Tourist-Informationen über freie Unterkünfte informieren.

Zahlreiche Veranstaltungen werden im Herbst noch einmal den Tagestourismus in Ostfriesland ankurbeln. Veranstaltungs-Tipps der Touristiker sind z.B. die 8. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der Brüllmarkt in Jever, die Thalasso-Wochen auf Wangerooge, die Radtour „Mit dem Fahrrad zu Kartoffel und Kuh“ in Neuharlingersiel, die Ditzumer Kunsttage, der Inselcircus auf Spiekeroog oder die Strohballen-Rollmeisterschaft in Dornumersiel.

Grenzübergreifende Zusammenarbeit zum Erhalt und Schutz des Weltnaturerbes Wattenmeer

Mit der Auftaktveranstaltung des Förderprojekts INTERREG V-A „Watten-Agenda“ wurde zu Beginn des Jahres der Grundstein für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit gelegt, die auf die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im Weltnaturerbe Wattenmeer zielt. Die Projektpartner stellten dazu vier Arbeitspakete mit Maßnahmen vor, die zur Zielerreichung ausgearbeitet wurden. Ein halbes Jahr nach dem Projektstart konnten bereits erste Maßnahmen aus dem für 3 Jahre ausgelegten Projekt umgesetzt werden.

Eines der Projektziele ist die Verbesserung des grenzübergreifenden Schutzes des Wattenmeers durch verstärkte Sensibilisierung und Begeisterung für das Weltnaturerbe bei Einheimischen und Gästen. Anlässlich des Weltnaturerbe-Geburtstages haben die Projektpartner „Die Nordsee GmbH“ und die „Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer“ an verschiedenen Standorten einen Wattwandertag initiiert, an dem alle Personen mit Wohnsitz auf den ostfriesischen Inseln und an den Küstenorten teilnehmen konnten. Ebenfalls beteiligten sich die beiden Partner an der Umsetzung des ersten Regionalmarktes auf Norderney, der im Rahmen des Weltnaturerbe-Geburtstages ausgerichtet wurde. Zahlreiche Gäste besuchten den Markt, auf dem regionale Produkte und Kunsthandwerk geboten und Wissen über das Weltnaturerbe Wattenmeer vermittelt wurde.

Auf niederländischer Seite organisierten die Projektpartner „Provincie Fryslân“ und „Marketing Groningen“ anlässlich des Weltnaturerbe-Geburtstages das Festival „Dag van het Wad“. Mit verschiedenen Aktionen, wie einer Frühstückstafel am Deich, Schlafmöglichkeiten direkt am Weltnaturerbe und einem thematisch passenden Exkursionsprogramm, wurde hier ebenfalls auf die Schutzbedürftigkeit des Wattenmeeres hingewiesen.

Um die Kenntnis und Bedeutung des Wattenmeeres zu steigern, hat die Ostfriesland Tourismus GmbH (OTG) eine Infotour initiiert. Bei der Programmausgestaltung der „On-Air-Am-Meer“ Tour, die in Kooperation mit dem Radiosender RADIO 21 stattfand, setzte die OTG den Fokus bei den Aktivbausteinen dabei schwerpunktmäßig auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. Auf der „On-Air-Am-Meer“ Tour hatten Gäste die Möglichkeit an 5 Tagen quer durch Ostfriesland zu reisen, dabei standen täglich neue Attraktionen und Fortbewegungsmittel auf dem Programm. Aktivbausteine waren unter anderem ein Schlickschlittenrennen, eine Wattwanderung und eine Nationalpark-Erlebnisfahrt im UNESCO-Weltnaturerbe. Die Tour wurde über verschiedene Kommunikationskanäle der OTG und RADIO 21 begleitet und konnte somit eine hohe Reichweite erzielen. Um die Kommunikation des Wattenmeeres auf dem Tourismusmarkt zu stärken, war die OTG außerdem auf nationalen und internationalen Messen vertreten.

Ein weiteres Ziel im Rahmen der Watten-Agenda ist die Wissensvernetzung. Hier liegt der Fokus auf der Zielgruppe der Tourismusanbieter und –akteure. Damit sich diese in Zukunft verstärkt in der Verantwortung als Wissensvermittler und Multiplikatoren für das Weltnaturerbe Wattenmeer einsetzen, wurden auf deutscher und niederländischer Seite Vorort Schulungen und Inhouse-Coachings durchgeführt. Bei der ersten Veranstaltung wurden in Wilhelmshaven 39 Tourismusakteure für die Einzigartigkeit des Weltnaturerbes sensibilisiert. Diese Schulung diente als Auftakt zu weiteren Schulungen in den kommenden Jahren.

In 2017 erfolgt die Umsetzung weiterer Maßnahmen. So arbeitet der Internationale Dollard Route e.V. aktuell an der Maßnahme „Weltnaturerbe erfahrbar“, die im Kern die Verknüpfung des Fahrradtourismus als nachhaltige Erlebnisform mit dem Wattenmeer behandelt. Um ein grenzübergreifendes Angebot im Bereich Wandern zu entwickeln, wird unter der Maßnahme „Weltnaturerbe erwanderbar“ außerdem an einer grenzübergreifenden Ausgestaltung, Beschilderung und Vermarktung von Wanderwegen gearbeitet.

Dieses Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern finanziell unterstützt. / Dit project wordt in het kader van het INTERREG-programma financieel ondersteund door de Europese Unie en de INTERREG-partners.

Zuwachs im Team der Nordsee GmbH: Es ist ein Junge!

Der jüngste Zuwachs im Team der Nordsee GmbH ist gerade mal 79 cm groß, 10,4 Kilogramm schwer und hat das dickste Fell von allen! Die Nordsee GmbH übernahm am vergangenen Mittwoch die Patenschaft für einen verwaisten Seehund und unterstützt damit die Arbeit der Seehundstation Nationalpark-Haus Norden-Norddeich.

Das bislang namenlose Tier wurde am 3. Juli am Strand von Borkum aufgenommen. Ein wenig zerzaust und stark geschwächt sei es nach Angaben der zuständigen, ehrenamtlichen Wattenjagdaufseher gewesen. Die Mitarbeiter der Seehundstation stellten den Heuler vorerst unter Quarantäne. „Das ist die gängige Vorgehensweise, um das Tier in Ruhe zu beobachten, die Eingangsuntersuchungen abzuschließen und damit auch die anderen Seehunde in der Station vor eventuellen Krankheiten zu schützen“, so Dr. Peter Lienau, Leiter der Seehundstation. Der verwaiste Heuler wird in den kommenden Wochen und Monaten in der Seehundstation von fachkundigen Pflegern und vielen freiwilligen Helfern aufgezogen.

Mit der Seehund-Patenschaft übernimmt Die Nordsee GmbH die Futterkosten für diesen Heuler. „Wir möchten damit ein Stück Verantwortung für diese einzigartige Naturlandschaft übernehmen“, begründet Carolin Wulke, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH diese Entscheidung. Gerade die Tourismuswirtschaft zehre von der intakten Natur im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. „In unserer Kommunikationsarbeit heben wir häufig die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit des Wattenmeeres hervor. Mit dieser Patenschaft lassen wir unseren Worten auch Taten folgen“, sagt Wulke.

Jährlich werden zwischen 80 und 150 Tiere in die Seehundstation gebracht und dort aufgezogen. Die jungen Seehunde werden insbesondere bei Sturm, Sommergewittern oder bei Störungen durch Menschen von ihren Müttern getrennt. Vor allem die Störungen durch den Menschen führen dazu, dass ein Jungtier nicht genügend Muttermilch aufnehmen kann. Beim nächsten Sturm ist es dann zu schwach, der Mutter zu folgen oder wird von der Strömung fortgerissen und abgetrieben.

Nordsee-Fans wählen Namen des Heulers

Am Mittwoch startet auf der Facebook-Seite der Nordsee GmbH die Suche nach einem geeigneten Namen für den verwaisten Meeressäuger. Das Team der Nordsee GmbH freut sich auf eine rege Teilnahme unter den 66.000 Fans und wählt nach 10 Tagen den besten Vorschlag aus. Nicht nur an der Namensgebung beteiligt Die Nordsee GmbH alle interessierten Fans. Über die neuesten Entwicklungen des kleinen Seehunds berichtet die Dachorganisation auf facebook.com/DieNordsee

Team-Mitglied auf Zeit

Trotz des Aufenthaltes in der Aufzuchtstation bleiben Seehunde wilde Tiere, die in der Nordsee zuhause sind. Wenn alles gut läuft, dann hat sich das Nordsee-Mitglied auf Zeit innerhalb von etwa drei Monaten ein Gewicht von mindestens 25 Kilogramm angefuttert. Dann wird er stark genug sein, um freigelassen zu werden. Auch diesen letzten Weg in menschlicher Obhut wird das Team der Nordsee GmbH begleiten. Und dann heißt es noch mal hinterherwinken, ein letztes Foto machen und „unserem Seehund“ alles Gute wünschen.

Wissenswertes rund um die Seehundstation

Wer mehr über die Arbeit in der Seehundstation in Norddeich oder über das richtige Verhalten beim Fund eines jungen Seehundes wissen möchte, kann sich auf der Seite www.seehundstation-norddeich.de informieren.

Wattwanderwochenende

Am 25. und 26. Juni laden Die Nordsee GmbH und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer zum Wattwanderwochenende ein. An beiden Tagen haben Einheimische die Möglichkeit, kostenlos an einer fachkundig geführten Wanderung über den Meeresboden teilzunehmen. So können Insulaner und Küstenbewohner den einzigartigen Lebensraum des Wattenmeeres entdecken oder längst vergessene Kindheitserinnerungen auffrischen.

Wer kennt das nicht? Am Urlaubsort nimmt man wissbegierig alle möglichen Sehenswürdigkeiten in Augenschein, kommt im Alltag aber oft nicht dazu, die Natur- oder Kulturschätze vor der eigenen Haustür zu erleben – gerade weil jederzeit Gelegenheit dazu besteht. Vielleicht nimmt man die Schätze der eigenen Heimat, deren Besonderheit und Wert gar nicht mehr wahr. Dabei leben die Einwohner der niedersächsischen Nordseeküste in untermittelbarer Nachbarschaft zu einer weltweit einzigartigen Sehenswürdigkeit – dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.

Anlässlich des 7. Weltnaturerbe-Geburtstages laden die Nationalpark-verwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und Die Nordsee GmbH deshalb Küstenbewohner und Insulaner am 25. und 26. Juni zum Wattwanderwochenende ein. „Eine beeindruckende Landschaft wie das Wattenmeer trägt zum Stolz, aber auch zur Achtsamkeit im Umgang mit dem heimischen Lebensraum bei. Das Gefühl von Heimat ist jedoch stark damit verbunden, wie gut man diesen Lebensraum kennt.“, meint Carolin Wulke, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH. Unter fachkundiger Begleitung durch zertifizierte Nationalpark-FührerInnen kann die heimatliche Natur intensiv und bewusst aus ganz neuen Blickwinkeln erlebt werden. Insgesamt 19 verschiedene Touren auf den Ostfriesischen Inseln und an der Küste stehen auf dem Programm.

„Gerade die Einheimischen haben tagtäglich viele Gelegenheiten, das Besondere des Weltnaturerbes und des Nationalparks an ihre Gäste weiterzugeben. Daher ist es uns sehr wichtig, dass sie die Faszination und die Schutzbedürftigkeit dieses weltweit einzigartigen Lebensraums kennen und stolz auf die Naturlandschaft ihrer Küstenregion sind. Das ist die beste Voraussetzung für den dauerhaften Erhalt des Weltnaturerbes Wattenmeer“, sagt Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung.

Informationen über die angebotenen Wanderungen finden Interessierte unter www.die-nordsee.de/weltnaturerbe-geburtstag und www.nationalpark-wattenmeer.de/niedersaechsisches-wattenmeer/weltnaturerbe/aktuelles

Mehr als die passende Kleidung und ein Personalausweis werden für die Teilnahme nicht benötigt. Die vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze jedoch zwingend erforderlich und erfolgt direkt beim jeweiligen Anbieter.

Auch in den Niederlanden wird der 7. Weltnaturerbe-Geburtstag mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert. Eine Übersicht der niederländischen Veranstaltungen finden Sie hier. Link: http://wadden.groningen.nl/dagvanhetwad

Finanzgericht Köln erleichtert Verlustberücksichtigung bei Ferienobjekten

Entsprechend des Urteiles des Finanzgericht Köln vom 17.12.2015 – Aktenzeichen 10K2322/13 – können Verluste aus der Vermietung eines Ferienobjekts auch dann steuermindernd berücksichtigt werden, wenn kein Überschuss aus den Einnahmen über Werbungskosten zu erwarten ist:
https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/koeln/j2015/10_K_2322_13_Urteil_20151217.html